Ein Rückblick auf die zurückliegenden 130 Jahre siebenbürgisch-sächsischen Seins in einer performativ-symbolischen Aufführung
Die Aufführung, die am Montag, 16. 09. 2024, im Kulturzentrum Redoute stattgefunden hat, spricht symbolisch durch Text, Musik und Bühnenbewegung über die Siebenbürger Sachsen in den letzten 100 Jahren. (Sie fängt mit der Zwischenkriegszeit an und redet über Krieg, Deportation, Auswanderung, Kommunismus, Wende und Gegenwart). Sie thematisiert Identität und das Sein im Laufe der Zeit bis zu einer aktiven und relevanten Präsenz des jungen, sich seiner Identität und Wurzeln bewussten Individuums, in einem multikulturellen rumänisch-europäischem Raum.
Die Performance ist das Resultat einer intensiven Auseinandersetzung der Gruppe von deutschsprachigen Schülerinnen aus Kronstadt mit der Geschichte der deutschen Minderheit und etlichen Theaterworkshops.
Mit diesem Projekt sollen die historischen und sprachlichen Kenntnisse bei Jugendlichen im Zusammenhang mit der deutschen Minderheit in Rumänien vertieft werden. So wird ein langfristiger historisch-kultureller Hintergrund bei den Jugendlichen geschaffen.
Es spielten:
Ema Achim, Emil Bărbat Vătășan, Otilia Bărbat Vătășan, Irina Bica, Amalia-Roxana Grosu, Sophia Neguț, Roberta Petenchea, Diana Tătulea
Gesang:
Irina Bica
Text:
Ludwig Tieck, Petre Ispirescu, Petra A. Binder
Choreographie & Regie:
Petra A. Binder
Graphik:
Ana Goga Studio
Gefördert von: Deutsche Botschaft Bukarest
Partner: Demokratisches Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt, Kulturzentrum Redoute
Ein Projekt: ZurZeit : Kultur
Foto: Ciprian Păuleț / AP-Studio Brașov


